12.12.25
Lausitz

Review auf das 9. BR Netzwertreffen Industrie, Energie und Versorgung

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Impulse für morgen: Gesundheit und Strukturwandel im Fokus

„Ich komme gern in 2026 wieder – und ich werde auch immer wieder versuchen, Kollegen und Kolleginnen aus meinem Gremium mitzubringen – wenn ich wieder gewählt werde.“ So lautete das durchweg positive Feedback einer Teilnehmenden an dem 9. Betriebsrätenetzwerktreffen Industrie Energie und Versorgung, das am 2. Dezember in Cottbus stattfinden konnte.

Dabei wurde von den Teilnehmenden einhellig begrüßt, dass in diesem Treffen zwei Themen diskutiert wurden, die nur eine „kleine thematische Klammer“ bildeten: Der Arbeits– und Gesundheitsschutz und der Strukturwandel.

Am Vormittag stellte Stefan Cords, Geschäftsführer und Inhaber des Potsdamer Unternehmens Pro-Unternehmensgesundheit, und ausgewiesener Experte vor allem für (psychische) Gefährdungsbeurteilungen, den Teilnehmenden das Modell des „Hauses der Arbeitsfähigkeit“ vor, das vor einigen Jahren bereits erfolgreich in Finnland entwickelt wurde, um die Themen im Arbeits- und Gesundheitsschutz in Betrieben anzugehen. Es war für viele neu und wurde anschließend in einem in Gruppen durchgeführten und moderierten Kartenspiel besonders erlebbar. Geschätzt wurde daran, dass man so auf lockere Weise in Kleingruppen moderiert miteinander ins Gespräch kommen konnte – auch zu eher persönlichen Fragestellungen.

Nach dem Mittagsimbiss ging es weiter mit Erste-Hand-Informationen zum Strukturwandel. Dabei war es besonders erfreulich, dass sich der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL), Heiko Jahn, die Zeit genommen hatte, in einer sehr offenen Atmosphäre, das bisher im Strukturwandel Erreichte, darzustellen und zu diskutieren. Wichtig war, dass die Teilnehmenden in die Lage versetzen wurden, auf einer gesicherten Informationsbasis zu diesem Thema mitdiskutieren zu können. Es wurde deutlich, dass die Teilnehmenden sich – auch wenn schon erste Keime des Strukturwandels zu sehen sind – nach wie vor Sorgen um ihre Produktionsarbeitsplätze machen.

Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass dieser Prozess historisch einzigartig ist und dass das Land Brandenburg diesen Prozess in seinen Werkstätten im Vergleich zum Beispiel zu Sachsen sehr beteiligungsorientiert organisiert hat. Letztlich ist es eine alternativlose Aufgabe für alle, für einen gelingenden Strukturwandel weiterzukämpfen und gemeinsam für einen insgesamt positiven Ausgang zu sorgen.

Für 2026 plant das Büro REVIERWENDE drei weitere Netzwerktreffen nach den Betriebsratswahlen (im Juni, September und Dezember). Die genauen Daten und Themen werden noch bekannt gegeben.

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